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Portugieser, auch Blauer Portugieser genannt


Seit 200 Jahren bekannte, frühreifende, ertragssichere Rotweinsorte für zarte Weißherbste und Rotweine.

Herkunft: Nach sich allgemein durchsetzender Kenntnis wurde er um 1772 vom Freiherrn de Fries von Portugal nach Österreich gebracht. Von dort aus verbreitete er sich auch nach Deutschland.

Merkmale:: Triebspitze fast kahl, glänzend, gelbgrün und noch wachsende Blätter und Triebe rötlich blanchiert; Blatt groß glatt, glänzend grün drei- bis schwachfünflappig, Blattrand grob gezähnt, Stilbucht geschlossen, bei schwachem Wachstum v-förmig. Trauben mittel bis groß, länglich, beidseitig geschultert, dicht. Beeren rundlich bis leicht oval, von Nachbarn gedrückt, blau beduftet, Schale dünn, Saft schwach gefärbt, fruchtig süß, wohlschmeckend. Trotz ihres hohen Geschmackswertes wegen der wenig wiederstandsfähigen Beerenhaut nur zum Frischverzehr im Anbaugebiet geeignet.

Eigenschaften: Frühe Reife, starker Wuchs, geringe Bodenansprüche, Ertragssicherheit begründen die rasche Ausbreitung. Eine Begrenzung bringt die große Empfindlichkeit gegen Winterfrost.

Wein: Zarte, blumige Weißherbste für den Schoppen oder die Schorle als Durststiller. Als Begleiter passen sie zu Vorspeisen, Terrinen oder Muscheln.

Rotwein: Häufig hellrot, blumig, duftig, zartfruchtig; zwischen Weißherbst und den hochreifen Portugieser Weinen guter Jahre und Lagen stehend, die bei dunkelrubinroter Farbe fruchtige Wärme und samtige Fülle erreichen können. Sie passen so zu kräftigem Braten, Wild und Käse.

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© Weingut, Ökonomierat Gg. Friedr. Beck in Friedelsheim/Pfalz